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Holiday

Mit Celia Solf den Weihnachtstisch decken

Das Zuhause der Kreativdirektorin Celia Solf liegt inmitten der Dolomiten und ist von einem natürlichen Gefühl von Wärme und Sorgfalt geprägt. Sie hat einen Blick für Details und ein Gespür für Atmosphäre, womit sie vertrauten Traditionen sowohl in ihrem Zuhause als auch in ihrer kreativen Arbeit neue Akzente verleiht.

November 2025

In der Provinz Bozen, die von den spektakulären Gipfeln der Dolomiten umgeben ist, hat Celia Solf ein Zuhause geschaffen, in dem Gastfreundschaft und Design auf natürliche Weise miteinander verbunden sind. Sie hat einen Hintergrund in Design und Mode sowie in der Schaffung von Bereichen, die intensiv mit ihrer Umgebung verknüpft sind. Diese durchdachte Intuition bringt sie auch in die Familienräume ein sowie in ihre Methoden des Designs.

Celia Solf in ihrem Esszimmer

Mit dem Umzug nach Italien begann ein neuer Rhythmus in Celias Leben: ein langsamerer, bodenständigerer Alltag, in dessen Mittelpunkt Familie und das Zuhause stehen. Das Gastgeben, das zuvor von großen Gesellschaften und aufwendigen Abendessen geprägt war, hat sich in etwas Intimeres verwandelt. „Seit der Geburt unseres Sohnes hat sich meine Art des Gastgebens auf natürliche Weise verändert“, erzählt sie. „Ich veranstalte keine großen Dinnerpartys mehr wie früher, aber wir kochen und essen oft gemeinsam zu Hause. Es gibt nichts Schöneres, als Essen mit Zutaten direkt vom Bauernhof zuzubereiten, während unser Sohn neben uns auf dem Boden spielt, und diese ruhigen, fröhlichen Momente am Tisch zu teilen.

Weihnachten ist mit Erinnerungen und Düften verbunden – mit Tannenzweigen, Zedernholz und der Süße von Backwaren aus dem Ofen. Diese vertrauten Elemente erinnern sie an ihre Kindheit in München, wo ihre Mutter und Großmutter ihre Traditionen des Dekorierens an sie weitergaben, die jeder Saison ihren Rhythmus verliehen. „Jetzt, wo ich meine eigene Familie und mein eigenes Zuhause habe, ist es ein ganz besonderes Gefühl, diese Atmosphäre endlich für jemand anderen zu schaffen“, sagt sie. „Ich liebe es, zu dekorieren und die verschiedensten Dinge für andere schön zu machen. Und mir kommt vor, dass mir das mit jedem Jahr mehr Spaß macht.

Festlich dekorierter Weihnachtstisch
Celia Solf mit ihrem Kind zu Hause

Ihre Herangehensweise an die Dekoration hat sich mit der Mutterschaft weiterentwickelt. Da der zweite Geburtstag ihres Sohnes kurz vor Weihnachten ansteht, hat diese Jahreszeit eine noch größere Bedeutung. Letztes Jahr war der Baum nur mit Filz und Juteschmuck geschmückt, um neugierige Händchen zu schützen. Dieses Jahr plant sie einen Tisch voller Farben und kleiner Details zum Anfühlen – Granatäpfel, die auf der Oberfläche verstreut sind, und ein echter Nussknacker für gemeinsame Entdeckungsmomente.

Die Jahre des Gastgebens haben Celias Gespür für das Schaffen von Ambiente geprägt. Diesen Prozess versteht sie eher als Ausdruck von Fürsorge denn als Darstellung. Ihre Inspiration gleitet zwischen Kulturen hin und her: die Großzügigkeit italienischer Zusammenkünfte, die Ausgewogenheit und Rituale traditioneller japanischer Mahlzeiten. Was sie eint, ist das Gefühl der Zugehörigkeit – ein Wert, den sie sowohl in ihrer Arbeit als auch in ihrem Zuhause einbringt.

Weihnachtsbaum und festlicher Tisch in Celia Solfs Zuhause

Ihr festliches Tischgedeck spiegelt dieselbe Philosophie wider: warm, vielschichtig und einladend. Sie wählt schwerere Materialien wie Samt, Wolle und Leinen, wobei Textur und Farbton eher das Gefühl von Komfort als von Überschwang hervorrufen. Für sie liegt die Schönheit im Authentischen und in der Intention – tiefe Rot- und Grüntöne, natürliche Materialien und Liebe zum Detail, die den Gästen das Gefühl geben, wertgeschätzt zu werden.

Weihnachtsdekorationen im Zuhause von Celia Solf
Celia Solf zündet Weihnachtskerzen an

„Das Wesen von Gastfreundschaft hat mit Wärme zu tun“, sagt sie. „Einen Raum schaffen, in dem sich die Menschen wohl und umsorgt fühlen. Es ist diese einfache Geste des Teilens – Essen, Zeit, Geschichten –, die einen Tisch zu etwas Bedeutendem macht.

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