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Set the table

Das Tischgedeck im Freien mit Julia Khan Anselmo

Willkommen in der Welt von Julia Khan Anselmo – wo die Kunst des Tischdeckens von Spürsinn, Großzügigkeit und der Schönheit der Jahreszeit inspiriert ist.

Wir treffen Julia Khan Anselmo im ruhigen Innenhof von Kuglegården, der Adresse der Ferm Living Boutique & Showroom in Kopenhagen, bei einem sommerlichen Abendessen im Rahmen der 3 Days of Design. Hier deckt sie den Tisch und denkt darüber nach, wie ein gemeinsames Essen in einem durchdacht gestalteten Rahmen zu einem stillen Rückzugsort vor der Außenwelt werden kann.

Julia Khan Anselmo, Gründerin von Feisty Feast mit Sitz in Amsterdam, ist überzeugt, dass die gelungensten Tischgedecke auf Spürsinn beruhen. Bei ihrer Gestaltung wird der Tisch zu einer offenen Komposition, die den Ton für eine entspannte und großzügige Atmosphäre angibt. „Dabei zerbreche ich mir nicht den Kopf“, sagt sie. „Es ist ein recht intuitiver Vorgang, wo es darum geht, was ich zubereite und wie es serviert wird.“ Statt nach Perfektion zu streben, setzt sie auf Improvisation, verwendet Dinge, die sie bereits besitzt, und verleiht Alltagsgegenständen einen neuen Zweck. „Das Essen sollte den größten Teil der Arbeit erledigen!“ Ein Edelstahltopf kann zur Blumenvase werden und vertrautes Serviergeschirr findet unerwartete Verwendungsmöglichkeiten. Ihr Rat für alle, die mit mehr Selbstvertrauen und Charakteristik Gastgeber sein möchten? „Schaffe etwas, das dir gefällt, nutze deinen Spürsinn und zerbrich dir nicht den Kopf“, sagt sie, während sie frisch geschnittene Blumen in einer Fountain Schüssel arrangiert.

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„Essen ist wie Luft oder Wasser, wir brauchen es zum Leben. Es ist eine der größten Freuden des Lebens, und wenn man sie teilt, entsteht eine besondere, unausgesprochene Verbindung – und der Tisch ist die Leinwand, auf der das lebendig wird.“

Wie beim Anziehen richtet sich auch beim Tischdecken die Gestaltung nach der Jahreszeit, der Stimmung und den anwesenden Gästen. Es gibt nur wenige Konstanten, zu denen sie immer wieder zurückkehrt. Stoffservietten gehören beispielsweise immer dazu, während sich der Rest intuitiv entwickeln darf. „Ich lasse gerne Raum für Freiheit, Spontaneität und Verspieltheit, damit sich der Tisch ganz lebendig anfühlt.“

Auch wenn Farbe eine wichtige Rolle spielt, bleiben die Zutaten selbst immer der Mittelpunkt. Saisonale Produkte werden Teil der Komposition und bringen Struktur, Farbe und einen Hauch von Fülle auf den Tisch. „Ich liebe es, mit Kontrasten zu arbeiten, um eine bestimmte Zutat besonders hervorzuheben“, sagt sie, während sie hellgrünen Spargel über dem Bon Holztablett anrichtet. So werden frisches Gemüse und reifes Obst zu skulpturalen Elementen innerhalb der Tischdekoration.

Ihre Wertschätzung für natürliche Formen ist geprägt von den Jahren, die sie in Amsterdam verbracht hat, und den häufigen Besuchen im Rijksmuseum, wo die Stillleben der niederländischen Meister sie bis heute inspirieren. „Ich liebe es, Speisen als Objekte auf dem Tisch zu präsentieren, die bewundert werden können. Ich mag es auch nicht, Obst und Gemüse zu sehr aus ihrer natürlichen Form zu bringen, weil ich in ihre Schönheit verliebt bin.“

Kochen, Bewirten und Tischdecken sind für Julia eine Form der Selbstporträtierung. Diese spiegeln Neugier, Großzügigkeit und den echten Wunsch wider, die Menschen am Tisch wirklich kennenzulernen.

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Bei einem schön gedeckten Tisch geht es letztendlich weniger um Styling, als vielmehr darum, dass sich Menschen umsorgt fühlen. „Er zeigt die Sorgfalt, die Zeit und die Absicht, die du dir für deine Gäste nimmst. Es ist Zeit, ausgedrückt in Details.“ Lange bevor der erste Gang auf den Tisch kommt, beginnt die Atmosphäre bereits Gestalt anzunehmen. Eine sorgfältig zusammengestellte Playlist, frisch geschnittene Blumen, gebügelte Tischdecken und Kerzenlicht vermitteln in stiller Weise etwas, das über reine Ästhetik hinausgeht. Kleine Gesten, durch die Gäste sich wirklich willkommen fühlen.

Das gemeinsame Essen bietet so eine Auszeit vom Alltag, „eine kurzzeitige Flucht aus der Realität der Welt an einen anderen Ort, den Tisch“. Wenn Ripple Gläser das Abendlicht einfangen und Gespräche sich zu entfalten beginnen, wird der Tisch zu einer eigenen kleinen Welt, in der der einfache Akt des gemeinsamen Essens dauerhafte Verbindungen schafft. „Essen ist wie Luft oder Wasser, wir brauchen es zum Leben. Es ist eine der größten Freuden des Lebens, und wenn man sie teilt, entsteht eine besondere, unausgesprochene Verbindung – und der Tisch ist die Leinwand, auf der das lebendig wird.“

Lassen Sie sich von Julias Art des Tischdeckens inspirieren und entdecken Sie zeitlose Designs für mühelose und bedeutungsvolle Zusammenkünfte hier.