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Behind the design

Im Kontrast: Autumn Winter 2026 Kollektion

Entdecke die neue Kollektion

Die Autumn Winter 2026 Kollektion erkundet Momente der Verwandlung und der Harmonie, die zwischen gegensätzlichen Merkmalen entsteht. Licht trifft auf Dunkelheit, Raffinesse begegnet Unregelmäßigkeit, Weichheit trifft auf Struktur – und Kontraste verschmelzen zu Bereichen, die warm und einladend wirken. Wenn Materialien durch Verarbeitung und Handwerk neue Ausdrucksformen annehmen, verleiht die Kollektion dem Zuhause Tiefe, skulpturalen Charakter und eine spürbare Behaglichkeit – und bereichert so alltägliche Momente des Beisammenseins, der Ruhe und der Rituale.

In der gesamten Kollektion offenbaren die Objekte Spuren ihrer Entstehung und würdigen so die Hand des Gestalters sowie die besonderen Merkmale, die in jedem Arbeitsschritt zum Vorschein kommen. Rohholz wird mit Flammen behandelt, um eine dunkle, strukturierte Oberfläche zu erzeugen. Flache Edelstahlbleche werden mit sichtbaren Schweißnähten verbunden, und geschmolzenes Glas wird in Holzformen geblasen und nimmt dabei eine Maserung an, die jedes Stück einzigartig macht. Kontraste finden eine leise Balance, wenn glatte Oberflächen durch ausdrucksstarke, unregelmäßige Kanten ergänzt werden, während die Eleganz von Marmor und Edelstahl durch die Opulenz von Samt und Mohair-Tartans sanft abgemildert wird.

Die Artikel der Autumn Winter 2026 Kollektion sind darauf ausgelegt, in den Monaten drinnen Wärme zu schenken und zu einem Zuhause beizutragen, in dem kontrastierende Elemente bewusst zusammengeführt werden. Hier werden Textur, Atmosphäre und zeitloses Design Teil der Rhythmen des täglichen Lebens, während sich die Jahreszeiten wandeln.

Koh Standschrank

Wie kann Handwerk einem Material neue Ausdrucksformen verleihen? Die Suche nach einer Antwort auf diese Frage führte zur traditionellen japanischen Technik des Shou Sugi Ban, einer jahrhundertealten Methode zur Holzkonservierung durch kontrolliertes Verkohlen. Während das Feuer die Oberfläche verändert, wird die äußere Schicht stark strukturiert und geköhlt, wodurch gleichzeitig die Haltbarkeit des Holzes erhöht und eine satte, geschwärzte Oberfläche zum Vorschein kommt. Diese Technik, die sich durch charakteristische Risse, Astlöcher und Maserung auszeichnet, wurde zum Ausgangspunkt für die Entwicklung des Koh Standschranks. Indem der Schrank die Spuren seiner Entstehung auch lange nach dem Erlöschen der Flammen sichtbar lässt, erforscht er, was passiert, wenn der Prozess untrennbar mit dem Material verbunden wird und wie die Transformation selbst die Identität eines Objekts prägen kann.

Der Koh Standschrank wurde zum Treffpunkt zwischen Materialforschung und Alltag, zu einem intimen Möbelstück, das von den stillen Ritualen geprägt wurde, die mit der Aufbewahrung von Alltagsgegenständen einhergehen. Die Entwicklung der Türen war eine Übung im Verständnis des Verhaltens von Holz unter Feuer – von der Identifizierung der Holzarten, die die größte Tiefe und Texturvielfalt bieten konnten, wobei sich massive, FSC®-zertifizierte Eiche als natürliche Wahl erwies, bis hin zur Ermittlung des richtigen Verbrennungsgrades durch sorgfältige Kalibrierung. Der Prozess wurde zu einer Übung der Beobachtung ebenso wie der Verfeinerung, bei der es darum ging, inmitten der Unvorhersehbarkeit Präzision zu finden. Anstatt eine vollständige Einheitlichkeit anzustreben, bestand das Ziel darin, die durch das Feuer entstandenen subtilen Unregelmäßigkeiten zu bewahren und gleichzeitig ein gewisses Maß an Konsistenz zu gewährleisten. Die so entstandenen Oberflächen variieren sanft in Textur und Farbton, wodurch jeder Schrank subtil individuell wirkt und dennoch der gleichen Materialsprache treu bleibt. Die gewählte Oberflächenbehandlung schützt die geköhlte Eiche, ohne die Eigenschaften zu verbergen, die sie von Anfang an so reizvoll gemacht haben.

Die stark strukturierten Türen bilden einen bewussten Kontrast zur raffinierten Geometrie des Schranks. Die präzise gestalteten, leicht versetzten Paneele mit subtilen Dickenunterschieden erzeugen eine wohl dosierte Asymmetrie, die die ansonsten monolithische Form sanft auflockert. Hinter dieser skulpturalen Front bieten verstellbare Regalböden flexible Aufbewahrungsmöglichkeiten und verleihen dem Schrank, der sich den wechselnden Bedürfnissen des Haushalts anpasst, eine praktische Funktion.

Der Koh Standschrank spiegelt die Überzeugung wider, die sich durch die gesamte Kollektion zieht, dass Materialien ihre reichsten Qualitäten erst durch Verarbeitung und Kontrast offenbaren. Indem er die ausdrucksstarke Wärme geköhlter Eiche ins Haus bringt, erzählt er weiterhin die Geschichte seiner Entstehung und lädt zu einer genaueren Wertschätzung des Materials und der Handwerkskunst ein, die ihn geformt hat.

"Traditionelle Handwerkskunst und durchdachtes Design vereinen sich in einem skulpturalen Aufbewahrungs-möbel, das den haptischen Reichtum und die Ausdruckskraft von geköhlter Eiche zelebriert."

Ferra Couchtische

Manche Details existieren nur, um unsichtbar zu bleiben. Obwohl die Spuren der Herstellung für die Entstehung eines Objekts von grundlegender Bedeutung sind, werden sie oft unter polierten Oberflächen verborgen oder so sorgfältig verfeinert, dass sie verschwinden. Sie werden selten als Teil des Ausdrucks eines Designs betrachtet. Die Idee für die Ferra Couchtische entstand bei der genaueren Betrachtung eines solchen Details. Von Anfang an bestand die Absicht darin, zu verstehen, was passieren könnte, wenn ein funktionales Element wie eine Schweißnaht sichtbar bliebe und die Konstruktion selbst somit Teil der Identität des Objekts würde. Statt versteckt zu werden, wurde die Schweißnaht zum Ausgangspunkt: eine bewusste Geste, die ein übersehenes technisches Detail in das prägende Gestaltungsmerkmal verwandelt.

Dieser Perspektivwechsel eröffnete auch eine andere Art, Edelstahl zu erleben, aus dem die Ferra Couchtische gefertigt sind. Das Material, das oft mit makelloser Präzision und ununterbrochenen Oberflächen in Verbindung gebracht wird, bei denen jede Spur der Fertigung beseitigt wird, um ein perfekt gleichmäßiges Finish zu erzielen, wird hier auf subtile Weise infrage gestellt. Glatte Flächen aus gebürstetem Edelstahl erzeugen eine ruhige, minimalistische Präsenz, während die rauen, bewusst sichtbaren Schweißkanten sich durch die gesamte Komposition ziehen und eine unerwartete haptische Qualität einbringen, die eher von Handwerkskunst als von Perfektion zeugt. Die Naht bleibt unverkennbar vorhanden, ohne jemals rein dekorativ zu werden. Dadurch wird der Prozess hinter dem Objekt verdeutlicht und die Konstruktion als etwas dargestellt, das an sich Beachtung verdient.

Jedem Tisch liegt eine sanfte Kurve zugrunde, die der ansonsten eher zurückhaltenden Form Bewegung verleiht. Die insgesamt geometrische Schlichtheit sorgt dafür, dass die ausdrucksstarken Kanten im Mittelpunkt stehen, während die geschwungenen Profile ein Gefühl von Fluidität vermitteln, das sich verändert, je nachdem, aus welchem Winkel man das Objekt betrachtet. Die beiden Couchtische sind als separate, aber dennoch einander ergänzende Elemente konzipiert und können in vielfältigen Konfigurationen angeordnet werden. Wenn die Kurven aufeinandertreffen oder auseinander stehen, entstehen neue Kompositionen, sodass sich die Möbel an unterschiedliche Interieurs und wechselnde Bedürfnisse anpassen, anstatt eine einzige Anordnung vorzuschreiben. Die Tische wiederum laden zu einer intuitiven Interaktion mit dem Raum ein und bewahren gleichzeitig die ruhige architektonische Präsenz, die das Design auszeichnet.

Die Ferra Couchtische vereinen glatte Oberflächen mit rauen Kanten, industrielle Materialität mit handwerklichem Charakter und Beständigkeit mit Flexibilität und verleihen so der Präzision von Edelstahl einen menschlicheren Ausdruck. Da sie im Laufe der Zeit bewegt, umgestellt und genutzt werden, entwickelt sich ihre Zusammensetzung ständig weiter und wird Teil der sich wandelnden Wohnlandschaft.

"Die Ferra Couchtische vereinen eine zurückhaltende Geometrie mit sichtbaren Schweißkanten und offenbaren so die Spuren der Fertigung als prägendes Gestaltungselement."

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Poppy Velvet Stoff

Mit dem Polsterstoff Poppy Velvet, der unserem Made to Order Customisation Concept eine neue Ausdrucksform verleiht, werden vertraute Silhouetten durch Textur und Muster transformiert. Der Stoff zeichnet sich durch einen dichten, angenehm fühlbaren Flor mit einem sanft gestreuten Muster aus, das der Oberfläche einen dynamischen Rhythmus verleiht, und vereint Weichheit mit visueller Tiefe. Beim Einfallen des Lichts entstehen subtile Variationen auf der Oberfläche, die die Hand ebenso anziehen wie das Auge. Erhältlich für die Serien Dase und Rico, bringt er eine weichere, ausdrucksstärkere Ebene ein, die im Gleichgewicht mit den zurückhaltenderen Materialien der Kollektion steht und die Innenräume durch Kontrast und Haptik bereichert.

Ripple Tischleuchte

Die Ripple Tischleuchte ist eine große, ausdrucksstarke Leuchte aus mundgeblasenem Glas mit der charakteristischen geriffelten Oberfläche, die eine der klassischen Serien von Ferm Living auszeichnet. Ihre skulpturale Silhouette und ihre beachtliche Größe machen sie zu einem Blickfang, während das opale Finish das Licht streut und so ein sanftes, stimmungsvolles Leuchten erzeugt. Das Zusammenspiel zwischen dem strukturierten Glas und dem warmen Licht verleiht der Umgebung Tiefe und Charakter und macht die Leuchte im ausgeschalteten Zustand genauso ausdrucksstark wie im eingeschalteten.

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Cabri-Serie

Die Cabri-Serie vereint skulpturale Form, ausdrucksstarke Materialität und alltägliche Rituale und greift dabei auf eine Architektursprache zurück, in der visuelles Interesse und alltägliche Funktion durch eine Komposition aus Masse und Leere in Einklang gebracht werden. Gefertigt aus FSC®-zertifiziertem MDF mit einem unverwechselbaren, FSC®-zertifizierten Holzfurnier, wird jedes Stück durch wirbelnde Maserungsmuster belebt, die nahtlos über die Oberflächen fließen und jedes Stück so zu einem einzigartigen Ausdrucksobjekt machen. Während der Cabri Media Schrank um das Ritual des Musikhörens herum konzipiert wurde und einen eigenen Bereich für einen Schallplattenspieler bietet, erweitert die Cabri Aufbewahrung die Serie um vielseitige Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schallplatten, Bücher und Dekorationsgegenstände, sodass persönliche Sammlungen Teil der Architektur des Hauses werden können.

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Arum Gewölbt Stehlampe

Die Arum Gewölbt Stehlampe knüpft an die skulpturale Formensprache der Arum-Lampenfamilie an und erweitert deren markante Silhouette auf einen größeren Maßstab. Ein schlanker, geschwungener Bogen erhebt sich von einem massiven Steinsockel und schafft so eine anmutige Komposition, in der die visuelle Leichtigkeit durch das materielle Gewicht verankert wird. Unterhalb des gebogenen Stiels hängt der charakteristische asymmetrische, blattförmige Schirm. Von der stillen Wärme des Travertins bis zum markanten Kontrast des weißen Marmors tritt der Steinsockel in einen Dialog mit der metallischen Oberfläche und schafft so eine Harmonie zwischen Solidität und Leichtigkeit.

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Blur Mohair Decke

Die Blur Mohair Decke erforscht Weichheit durch Material und Farbe. Das aus einer Mischung aus Mohair und Wolle gewebte, markante Karomuster wird durch eine gebürstete Oberfläche veredelt, die die Grenzen zwischen den Farbtönen sanft verwischt und so einen subtilen Unschärfeeffekt erzeugt. Lange Fransen runden das Gesamtbild ab und verleihen der großzügigen Oberfläche Bewegung und haptische Tiefe. Die Blur Mohair Decke besticht durch ihre reiche Textur und bildet einen taktilen Kontrast zu den glatten, kühlen Oberflächen der restlichen Kollektion. Sie bringt Weichheit in den Raum und trägt gleichzeitig zu taktilen Schichten bei, die Tiefe und Wärme verleihen. Wenn sich die Jahreszeit wandelt, lädt sie zu Momenten der Ruhe und des Wohlbefindens ein.

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Mokuri Vase

Die Mokuri Vase, die auf der Idee basiert, dass ein Material die Erinnerung an ein anderes bewahrt, zelebriert die Schönheit der Transformation und der Spuren, die dabei zurückbleiben. Die Vasen werden aus mundgeblasenem, zu 100 % GRS-zertifiziertem Recyclingglas nach traditioneller Glasmachertechnik gefertigt und tragen die natürliche Textur der Holzform, in der sie hergestellt wurden – den unverkennbaren Abdruck der Holzmaserung, der sich in ihre Oberfläche eingeprägt hat.


Die Beziehung zwischen den beiden Materialien ist bereits im Namen der Vase angelegt. Der Name Mokuri leitet sich vom japanischen Wort „Moku“ ab, was Holz oder Baum bedeutet, und spiegelt sowohl das Material wider, aus dem das Objekt geformt ist, als auch den Prozess, durch den es entsteht.

Was als technische Untersuchung begann, wurde jedoch bald auch zu einer Reflexion über Beständigkeit und Vergänglichkeit. Während die Holzform bei wiederholtem Gebrauch allmählich verbrennt, bleibt ihre Textur im Glas erhalten. Jede Holzform kann nur eine begrenzte Anzahl von Vasen formen, bevor sie ersetzt werden muss, und mit jedem Gebrauch wird ihre Maserung zunehmend weicher. So bewahren die frühesten Stücke einen reichhaltigeren, deutlicheren Abdruck, während spätere eine sanftere Oberfläche offenbaren. Keine zwei Eindrücke gleichen einander jemals exakt. So fängt jede Vase, deren Glas massiv und beständig ist, einen Augenblick in einem sich entwickelnden Prozess ein und verwandelt eine flüchtige Oberfläche in etwas Dauerhaftes.

Sanfte Facetten definieren die skulpturale Form der Mokuri Vase, fangen das Licht ein und brechen es, während sie gleichzeitig die durch die Holzmaserung entstandene Textur betonen. Ob mit jahreszeitlichen Zweigen bestückt oder als skulpturales Objekt – die zurückhaltende Geometrie lässt die haptische Oberfläche zum primären Ausdrucksmittel werden, wobei jede der drei Farbvarianten die Oberfläche auf unterschiedliche Weise offenbart – von der Transparenz des Klarglases über die kühne, skulpturale Präsenz des Schwarzglases bis hin zum leuchtenden Ausdruck der Opalglas-Variante, die an antikes Glas erinnert.

Die Mokuri Vase vereint traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischer Form und lädt letztlich zu einer stilleren Wertschätzung sowohl des Materials und der Herstellung als auch der in jedem Stück bewahrten Erinnerung ein.

"Die Mokuri Vase erforscht den Dialog zwischen Holz und Glas und zeigt, wie ein Material durch ein anderes weiterleben kann und wie Objekte die Geschichte ihrer eigenen Entstehung in sich tragen."